Person nutzt eine Customer App auf dem Smartphone, ergänzt durch ein digitales Interface für Self-Service-Portale und vernetzte Services.

Customer Apps & Self-Service Portals

Digitale Kundenzugänge, die Services vereinfachen und Kundebeziehungen stärken

Wir konzipieren und entwickeln Apps und Portale, über die Kunden und Partner Informationen, Services und Transaktionen zentral erreichen. Dabei verbinden wir ein überzeugendes Nutzererlebnis mit den Prozessen, Daten und Systemen im Hintergrund.

So entstehen digitale Zugänge, die nicht nur gut aussehen, sondern Anliegen durchgängig abbilden, neue Services integrieren und mit den Anforderungen des Unternehmens weiterentwickelt werden können.

Was sind Customer Apps & Self-Service Portals?

Customer Apps und Self-Service-Portale schaffen einen zentralen digitalen Zugang zu Produkten, Informationen und Services. Nutzer können Daten einsehen, Vorgänge auslösen, Anliegen selbstständig bearbeiten und mit dem Unternehmen interagieren.

Die Lösung verbindet die sichtbare Anwendung mit den relevanten Geschäftsprozessen, Backend-Systemen und Datenquellen. Je nach Anwendungsfall entsteht daraus eine mobile App, ein webbasiertes Portal oder eine Kombination verschiedener digitaler Kontaktpunkte.

Im Unterschied zu einer Digital Service & Ecosystem Platform steht hier der konkrete Zugang für Kunden oder Partner im Mittelpunkt.

Wann Customer Apps & Self-Service Portals sinnvoll sind

Customer Apps und Self-Service-Portale werden relevant, wenn bestehende digitale Zugänge die Anforderungen von Nutzern, Serviceorganisation und Geschäftsentwicklung nicht mehr ausreichend erfüllen.

Typische Ausprägungen von Customer Apps & Self-Service Portals

Welche Form der digitale Kundenzugang annimmt, hängt von Nutzergruppen, Prozessen, Geschäftsmodell und bestehender Systemlandschaft ab. Die folgenden Ausprägungen können eigenständig oder miteinander kombiniert umgesetzt werden.

Customer Apps

Mobile oder webbasierte Anwendungen bieten Kunden einen personalisierten Zugang zu Produkten, Informationen und digitalen Services. Typische Funktionen sind Nutzerkonten, individuelle Inhalte, Benachrichtigungen, Statusinformationen oder die direkte Nutzung digitaler Angebote.

Customer Apps eignen sich besonders, wenn Nutzer regelmäßig mit einem Produkt oder Service interagieren und ein dauerhafter digitaler Kontaktpunkt entstehen soll.

Self-Service Portals

Self-Service-Portale ermöglichen Kunden oder Partnern, geeignete Anliegen selbstständig zu bearbeiten. Dazu können beispielsweise Stammdaten, Dokumente, Verträge, Anfragen, Bestellungen oder Statusinformationen gehören.

Der entscheidende Mehrwert entsteht, wenn nicht nur eine neue Oberfläche geschaffen wird, sondern auch die dahinterliegenden Prozesse und Systeme durchgängig integriert sind.

Commerce Experiences

Digitale Kauf-, Buchungs- oder Bestellprozesse verbinden Produktinformationen, Konfiguration, Verfügbarkeit, Transaktion und nachgelagerte Services zu einem konsistenten Erlebnis.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Aufbau eines standardisierten Onlineshops, sondern die individuelle Abbildung eines relevanten Geschäfts- und Serviceprozesses innerhalb der bestehenden Systemlandschaft.

Companion Apps

Companion Apps erweitern ein physisches Produkt oder einen bestehenden Service um einen zusätzlichen digitalen Zugang. Sie können beispielsweise Statusinformationen, Steuerung, Konfiguration, personalisierte Inhalte oder weitere digitale Services bereitstellen.

Steht das vernetzte Produkt selbst im Mittelpunkt, besteht eine enge Verbindung zu Connected Product Platforms beziehungsweise im Automotive-Kontext zu In-Car Software Platforms.

Gute digitale Kundenzugänge verbinden Nutzererlebnis, Prozesse und Systeme

Ein überzeugender digitaler Kundenzugang beginnt bei der Nutzeroberfläche, endet dort aber nicht. Entscheidend ist, ob der gesamte dahinterliegende Prozess zuverlässig funktioniert.

Vom Nutzeranliegen zum durchgängigen Prozess

Wir betrachten nicht nur Screens und Funktionen.

Ausgangspunkt sind die Aufgaben, die Nutzer erledigen möchten, und die Prozesse, Daten und Systeme, die dafür zusammenspielen müssen.

Nutzererlebnis und Systemlandschaft gemeinsam gestalten

Ein modernes Frontend schafft wenig Wert, wenn Informationen fehlen, Vorgänge im Hintergrund manuell weiterbearbeitet werden oder Schnittstellen die Weiterentwicklung ausbremsen.

UX-, Produkt- und Architekturentscheidungen gehören deshalb zusammen.

Erweiterbarkeit von Anfang an mitdenken

Neue Nutzergruppen, Services und Kanäle verändern die Anforderungen an die Lösung.

Architektur, Integrationen, Security und Weiterentwicklungsmodell sollten deshalb so gestaltet sein, dass zusätzliche Funktionen nicht immer neue Insellösungen erzeugen.

Wie jambit Customer Apps & Self-Service Portals realisiert

Der konkrete Scope richtet sich nach Ausgangssituation und Zielbild. jambit kann die Verantwortung von der ersten Strukturierung bis zur produktiven Anwendung übernehmen.

1. Zielbild und Anforderungen strukturieren

Wir analysieren Nutzergruppen, Geschäftsziele, relevante Prozesse und bestehende Systemabhängigkeiten. Daraus entwickeln wir ein gemeinsames Zielbild und priorisieren einen sinnvollen ersten Scope.

2. Produkt, UX und Architektur konzipieren

Wir gestalten Nutzerführung und funktionalen Umfang und entwickeln parallel die passende technische Architektur. Integrationen, Datenzugriffe, Security und Betriebsfähigkeit werden früh berücksichtigt.

3. Lösung entwickeln und integrieren

Wir entwickeln Frontend-, Backend- oder Mobile-Komponenten und verbinden die Lösung mit den erforderlichen Kern-, Daten- und Drittsystemen. Qualitätssicherung ist Bestandteil der Umsetzung.

4. Produktiv einführen und weiterentwickeln

Wir begleiten Validierung, Rollout und produktive Einführung. Abhängig vom vereinbarten Scope übernehmen wir auch Verantwortung für Betrieb und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Was gute Customer Apps & Self-Service Portals bewirken

Serviceaufwand reduzieren

Geeignete Anliegen können vollständig digital und ohne zusätzliche manuelle Zwischenschritte bearbeitet werden.

Das kann wiederkehrende Serviceaufwände reduzieren und Mitarbeiter von standardisierbaren Vorgängen entlasten.

Digitale Kundenerlebnisse verbessern

Ein zentraler Zugang reduziert Medienbrüche und unnötige Kanalwechsel.

Informationen, Funktionen und Services werden dort verfügbar, wo Nutzer sie tatsächlich benötigen.

Neue digitale Services schneller bereitstellen

Eine erweiterbare und integrierte Lösungsgrundlage erleichtert es, zusätzliche Funktionen und Services bereitzustellen, ohne für jedes neue Angebot einen weiteren isolierten Zugang aufzubauen.

Customer Apps & Self-Service Portals in der Praxis

BMW Motorrad Conntected

Customer Apps

Die native App integriert Navigation, Medien und Telefonie in das Motorrad-UI und ermöglicht die flexible Weiterentwicklung digitaler Funktionen per App-Update.

Online-Kundenportal der Haftpflichtkasse

Self-Service Portal

Das digitale Kundenportal ermöglicht Versicherten, Verträge und Aufträge zentral selbstständig zu verwalten und reduziert gleichzeitig den manuellen Aufwand beim Versicherer.

Audi Commerce Platform

Commerce Experience

Die skalierbare E-Commerce-Plattform ermöglicht Kund*innen, digitale Fahrzeugfunktionen nachträglich zu buchen und direkt im Fahrzeug zu aktivieren.

Passende Leistungen und Branchen

Für Customer Apps und Self-Service-Portale greifen abhängig vom Anwendungskontext unterschiedliche jambit-Kompetenzen ineinander.

Relevante Leistungen:

Customer App oder Self-Service-Portal planen oder weiterentwickeln?

In einem ersten Gespräch betrachten wir Ihre Ausgangssituation:

  • Welche Nutzer und Prozesse stehen im Mittelpunkt?
  • Wo entstehen heute Medienbrüche oder unnötige manuelle Aufwände?
  • Welche Systeme müssen integriert werden?
  • Und welcher Scope schafft einen sinnvollen Einstieg?

Customer App oder Self-Service-Portal planen oder weiterentwickeln?

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