Vernetzte In-Car Software Platform mit Infotainment, Navigation, Fahrzeugfunktionen, Cloud-Services und mobilen Anwendungen.

In-Car Software Platforms

Digitale Fahrerlebnisse auf einer erweiterbaren Softwarebasis

Wir konzipieren und entwickeln In-Car Software Platforms, die Fahrzeugfunktionen, UX & HMI, Apps und digitale Services zu einem konsistenten Nutzererlebnis verbinden. Dabei verbinden wir Produkt- und UX-Konzeption mit Softwarearchitektur, Systemintegration und individueller Entwicklung.

So entstehen digitale Fahrzeuglösungen, die sich in bestehende Fahrzeug- und Systemarchitekturen integrieren und gleichzeitig Raum für neue Funktionen, Services und Nutzungserlebnisse schaffen.

Was sind In-Car Software Platforms?

In-Car Software Platforms bilden die technische Grundlage für digitale Funktionen und Nutzererlebnisse im und rund um das Fahrzeug. Sie verbinden Fahrzeugsoftware und -funktionen mit Infotainment, UX & HMI, Apps, Fahrzeugdaten sowie angebundenen Backend- und Cloud-Services.

Je nach Zielbild kann der Schwerpunkt beispielsweise auf einem integrierten Infotainment-System, einer individuellen HMI-Lösung, einem App-Ökosystem oder vernetzten Services liegen. Entscheidend ist, dass die einzelnen Komponenten nicht isoliert entstehen, sondern innerhalb der Fahrzeug- und Systemarchitektur zuverlässig zusammenspielen und weiterentwickelt werden können.

Wann Customer Apps & Self-Service Portals sinnvoll sind

Mit wachsendem Softwareanteil im Fahrzeug steigen die Anforderungen an Integration, Weiterentwicklung und Nutzererlebnis. Besonders relevant wird eine gemeinsame Plattformgrundlage dort, wo digitale Funktionen über mehrere Systeme hinweg zusammenspielen und gleichzeitig schneller weiterentwickelt werden sollen.

Typische Ausprägungen von In-Car Software Platforms

Digitale Fahrzeugerlebnisse können auf unterschiedlichen Ebenen gestaltet werden – vom Betriebssystem und der Interaktion im Fahrzeug bis zu Apps und angebundenen Services. Je nach Zielbild greifen diese Bausteine einzeln oder als Teil eines übergreifenden digitalen Ökosystems ineinander.

Android Automotive Platforms 

Wo Differenzierungsmöglichkeiten teuer oder nur schwer über ein individuelles Betriebssystem gegeben sind, setzt man auf Standards wie Android Automotive. Navigation, Medien, Sprachsteuerung sowie ausgewählte Fahrzeugfunktionen lassen sich darin direkt integrieren. OEMs können dabei zwischen einer Integration von Google Automotive Services und stärker individuell gestalteten Open-Source-basierten Umsetzungen wählen.  

Android Automotive Platforms schaffen darauf aufbauend eine anpassbare Grundlage für In-Car-Anwendungen und digitale Services. Entscheidend ist, die Plattform an Fahrzeugarchitektur, Markenanforderungen und das gewünschte digitale Ökosystem anzupassen. 

In-Car UX & HMI Systems

In-Car UX & HMI Systems gestalten die Interaktion zwischen Mensch und Fahrzeug. Informationen und Funktionen müssen im Nutzungskontext verständlich, konsistent und mit möglichst geringer Ablenkung zugänglich sein. 

Dabei geht es nicht nur um einzelne Screens. Nutzerführung, Interaktionslogik und technische Umsetzung müssen mit Fahrzeugfunktionen und der zugrunde liegenden Softwarearchitektur zusammenspielen. 

Vehicle App Ecosystems

Vehicle App Ecosystems schaffen die Grundlage dafür, unterschiedliche Anwendungen und Services in das digitale Fahrzeugerlebnis einzubinden. Neben eigenen Anwendungen können – abhängig vom Plattformmodell – auch Angebote externer Entwickler und Partner Teil des Ökosystems werden. 

Dafür müssen unter anderem Zugriffe auf Fahrzeugfunktionen, Schnittstellen sowie Bereitstellung und Weiterentwicklung der Anwendungen kontrolliert gestaltet werden. 

Connected Vehicle Services

Connected Vehicle Services verbinden das Fahrzeug mit digitalen Diensten außerhalb des Fahrzeugs. Dadurch können beispielsweise fahrzeugbezogene Informationen und Funktionen für digitale Services genutzt und über verschiedene Kontaktpunkte bereitgestellt werden. 

Entscheidend ist das zuverlässige Zusammenspiel von Fahrzeugsoftware, Konnektivität, Backend und den jeweiligen Anwendungen. 

Companion Apps for Vehicles 

Companion Apps erweitern das digitale Fahrzeugerlebnis auf Smartphones oder andere Endgeräte. Sie können beispielsweise Fahrzeug- und Statusinformationen, Navigation, Medien oder weitere fahrzeugbezogene Services zugänglich machen und mit Funktionen im Fahrzeug verbinden. 

So entsteht ein digitaler Zugang, der Nutzer*innen vor, während und nach der Fahrt begleitet und das In-Car-Erlebnis über das Fahrzeug hinaus erweitert. 

Android Automotive für bessere Fahrerlebnisse nutzen

Mit unserem eigenen Android Automotive Demonstrator erproben wir, wie sich die Möglichkeiten von AAOS gezielt für neue In-Car-Erlebnisse einsetzen lassen. Dabei verbinden wir Plattform-Know-how, UX und hardwarenahe Integration – vom digitalen Service bis zur Interaktion mit dem Fahrzeug.

So setzen wir den Android Automotive Demonstrator praktisch ein:

  • Fahrer*innen im richtigen Moment unterstützen: Eine eigens entwickelte Navigations-App berücksichtigt den Ladezustand, findet geeignete Lademöglichkeiten und schlägt passende Ladepausen vor.

  • Digitale Services mit dem Fahrzeug verbinden: Über die Hardware Abstraction Layer (HAL) binden wir Regler, Aktuatoren und Ambientebeleuchtung ein und machen AAOS über den Screen hinaus erlebbar.

  • Technologische Möglichkeiten früh praktisch validieren: Durch die Portierung von AAOS auf eigene Hardware können wir Funktionen, Interaktionen und neue Nutzungsszenarien prototypisch umsetzen und erproben.
jambit Android Automotive Demonstrator

Mit diesem praktischen AAOS-Know-how unterstützen wir Automobilhersteller dabei, Plattformtechnologie in konkrete, nutzerorientierte In-Car-Erlebnisse zu übersetzen.

Ein digitales Fahrzeugerlebnis entsteht nicht in einem einzelnen System

In-Car Software ist aus unserer Sicht nicht als isolierte Anwendung zu betrachten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Komponenten, die das digitale Fahrzeugerlebnis prägen. 

UX und Architektur zusammendenken

Eine gute Oberfläche allein reicht nicht. UX, Fahrzeugfunktionen und technische Architektur müssen zusammenspielen, damit digitale Funktionen zuverlässig und intuitiv nutzbar sind.

Digitale Funktionen schneller weiterentwickeln

Digitale Funktionen entwickeln sich schneller als das Fahrzeug. Geeignete Anwendungen und Services sollten deshalb unabhängig weiterentwickelt und bereitgestellt werden können.

Vernetzung mit echtem Mehrwert

Nicht alles, was technisch möglich ist, verbessert das Fahrerlebnis. Connected Services und Apps sollten konkrete Nutzungssituationen unterstützen und im Alltag einen erkennbaren Mehrwert bieten.

Plattformen langfristig flexibel halten

Die Plattform entscheidet mit, wie flexibel sich das digitale Fahrzeugerlebnis weiterentwickeln lässt. Sie sollte neue Services und Integrationen ermöglichen und Herstellern langfristig Gestaltungsspielraum sichern.

Wie jambit In-Car Software Platforms realisiert

Digitale Funktionen im Fahrzeug müssen Produktidee, Nutzererlebnis und technische Machbarkeit zusammenbringen. Deshalb betrachten wir UX, Fahrzeugarchitektur und angebundene Systeme früh gemeinsam und führen die Lösung schrittweise von einem klaren Nutzungskontext bis zur produktiven Integration.

1. Nutzungskontext und Zielbild verstehen

Wir betrachten, welche Nutzergruppen, Fahrsituationen und digitalen Services im Mittelpunkt stehen und wie sich das gewünschte Erlebnis in die bestehende Fahrzeug- und Systemlandschaft einfügt. 

2. UX, Funktionen und technische Abhängigkeiten zusammenführen

Nutzerführung, funktionaler Scope, Fahrzeugzugriffe, Schnittstellen und relevante Backend-Services werden gemeinsam betrachtet, damit Produktidee und technische Machbarkeit früh zusammenfinden. 

3. Lösung entwickeln und integrieren

Anwendungen und Plattformkomponenten werden umgesetzt und mit den benötigten Fahrzeug- und Backend-Systemen verbunden. Dabei werden fahrzeugspezifische Anforderungen an Qualität, Security und Zuverlässigkeit berücksichtigt. 

4. Im Nutzungskontext validieren 

Digitale Fahrzeugfunktionen müssen unter realistischen Bedingungen funktionieren und verständlich bedienbar sein. Feedback und technische Erkenntnisse fließen deshalb in die Weiterentwicklung ein. 

5. Bis zur produktiven Nutzung und darüber hinaus begleiten 

Je nach Projekt begleiten wir die Lösung von der Entwicklung über Validierung und Integration bis zur produktiven Einführung. Auch die anschließende Weiterentwicklung kann Teil der Zusammenarbeit sein, damit Anwendungen und Services mit neuen Anforderungen und Nutzungserkenntnissen weiterentwickelt werden können. 

Was gute In-Car Software Platforms bewirken

Digitale Fahrerlebnisse differenzieren

Digitale Funktionen und Services schaffen neue Möglichkeiten, das Fahrerlebnis markenspezifisch zu gestalten und vom Wettbewerb abzuheben.

Neue Funktionen schneller bereitstellen

Geeignete Softwarekomponenten lassen sich unabhängig weiterentwickeln. So erreichen neue Funktionen und Verbesserungen schneller die Nutzer*innen.

Digitale Services langfristig anbieten

Connected Services und Apps erweitern das Angebot über den Fahrzeugkauf hinaus und schaffen zusätzliche digitale Kontaktpunkte.

Digitales Erlebnis durchgängig gestalten

In-Car-Systeme, Apps und Services greifen ineinander und schaffen ein konsistentes Nutzererlebnis über verschiedene Situationen hinweg.

In-Car Software Platforms in der Praxis

BMW Motorrad Connected

Vehicle App Ecosystems

Die native App integriert Navigation, Medien und Telefonie in das Motorrad-UI und ermöglicht die flexible Weiterentwicklung digitaler Funktionen per App-Update.

Vernetzte Komfortsteuerung für Daimler

Connected Verhicle Services

Dank vernetzter Komfortsteuerung können Nutzer*innen Fahrzeugfunktionen über eine mobile Anwendung aus der Ferne steuern und komfortabel nutzen.

OEM Head Unit Development

Android Automotive Platforms / In-Car UX & HMI Systems

Die Android-basierte Head Unit ermöglicht vernetzte In-Car-Services wie Video-Streaming, Remote Software Updates und den Fernzugriff auf ausgewählte Fahrzeugfunktionen.

Passende Leistungen und Branchen

In-Car-Lösungen verbinden Produktentwicklung, User Experience und Software Engineering mit den besonderen Anforderungen der Fahrzeugumgebung. Dafür bringt jambit Kompetenzen von UX und Automotive-Softwareentwicklung bis zu Backend, Cloud, Security und Datenintegration zusammen.

Relevante Leistungen:

Relevante Branchen:

Wie soll sich Ihr digitales Fahrzeugerlebnis weiterentwickeln?

In einem ersten Gespräch betrachten wir den konkreten Anwendungskontext:

  • Welche Funktionen und Nutzererlebnisse stehen im Mittelpunkt?
  • Welche Fahrzeug- und Backend-Systeme müssen zusammenspielen?
  • Welche Anforderungen bestehen an Plattform, UX und Integration?
  • Und welcher Scope schafft einen sinnvollen Einstieg?

Wie soll sich Ihr digitales Fahrzeugerlebnis weiterentwickeln?

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