eID-, Video-Ident- oder wallet-basierte Verfahren führen Nutzer*innen durchgängig durch Registrierungs- und Freigabeprozesse, ohne Medienbruch und mit dem Ziel, die Identifizierung wiederverwendbar zu machen.
Digital Identity & Wallet Solutions
Digitale Identifizierung, Nachweise und Einwilligungen, die Vertrauen schaffen und Prozesse vereinfachen
Für Kund*innen und Partner gestalten wir Identifizierungs-, Nachweis- und Einwilligungsprozesse, die sich durchgängig und ohne Medienbruch abschließen lassen. Bewährte Verfahren wie eID und Video-Ident kombinieren wir dabei gezielt mit den neuen Möglichkeiten wallet-basierter digitaler Identitäten.
Das Ergebnis sind digitale Identitätsprozesse, die regulatorische Anforderungen wie eIDAS 2.0 nicht nur erfüllen, sondern zugleich Abbruchraten senken, Vertrauen aufbauen und sich wiederverwenden lassen, statt bei jedem Vorgang von vorn zu beginnen.
Was sind Digital Identity & Wallet Solutions?
Wer digitale Identität, Nachweise oder Einwilligungen zuverlässig absichern will, braucht dafür einen vertrauenswürdigen, durchgängigen Zugang – genau den schaffen Digital Identity & Wallet Solutions. Statt Dokumente wiederholt hochzuladen oder Prozesse mehrfach zu durchlaufen, weisen Nutzer*innen ihre Identität oder Berechtigung einmal digital nach.
Im Hintergrund spielen dafür Identifizierungsverfahren, digitale Nachweise (Credentials) und Consent-Management mit den zugehörigen Vertrauens- und Verifikationsdiensten sowie den angebundenen Systemen zusammen. Ob daraus ein eID-/Video-Ident-Verfahren, eine Wallet-Integration oder ein umfassenderes Identitäts- und Nachweis-Ökosystem wird, richtet sich nach dem jeweiligen Anwendungsfall.
Anders als bei Digital Service & Ecosystem Platforms steht hier nicht der Aufbau eines übergreifenden digitalen Ökosystems im Fokus, sondern die vertrauenswürdige digitale Identifizierung, Verifikation und Einwilligung selbst – meist als eigenständiger Baustein, auf dem andere digitale Prozesse aufsetzen.
Wann Digital Identity & Wallet Solutions sinnvoll sind
Digital Identity & Wallet Solutions werden relevant, wenn Identifizierung, Nachweisprüfung oder Einwilligung heute noch Aufwand, Risiko oder Abbrüche verursachen – oder wenn neue regulatorische Anforderungen absehbar sind.
Kund*innen müssen sich immer wieder neu identifizieren
Auch wenn eine Identität an anderer Stelle bereits zuverlässig geprüft wurde, müssen Nutzer*innen sie bei jedem neuen Vorgang erneut nachweisen. Das kostet Zeit auf beiden Seiten und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Prozesse abgebrochen werden.
Nachweise werden als PDF, Foto oder Dokument ausgetauscht
Zertifikate, Mitgliedschaften, Qualifikations- oder Versicherungsnachweise werden häufig als Datei oder Foto verschickt und manuell geprüft, statt strukturiert und fälschungssicher digital ausgestellt und wiederverwendet zu werden.
Berechtigungen lassen sich digital nur schwer verlässlich prüfen
Wer eine Berechtigung, Mitgliedschaft oder Zugehörigkeit nachweisen muss, kann das digital oft nur eingeschränkt tun – die Prüfung bleibt manuell, fehleranfällig oder weiterhin an physische Dokumente gebunden.
Eine neue Wallet-Infrastruktur entsteht, ihre Bedeutung für eigene Prozesse ist aber unklar
Mit eIDAS 2.0 und der EU Digital Identity Wallet entsteht eine neue, europaweite Infrastruktur für digitale Identitäten: Bis Ende Dezember 2026 müssen die EU-Mitgliedstaaten Bürger*innen und Unternehmen eine zertifizierte EUDI-Wallet bereitstellen, ab Dezember 2027 müssen Unternehmen aus regulierten, sicherheitsrelevanten Sektoren – etwa Banken, Energie, Telekommunikation oder Gesundheit – die Wallet für die Identifizierung akzeptieren. Viele Unternehmen wissen noch nicht genau, welche eigenen Prozesse davon betroffen sind.
Typische Ausprägungen von Digital Identity & Wallet Solutions
Ob eher Identifizierung, Nachweise, Verifikation oder Consent-Management im Vordergrund stehen, hängt vom regulatorischen Rahmen, den beteiligten Nutzergruppen und den bestehenden Prozessen ab. Die folgenden Ausprägungen lassen sich einzeln oder in Kombination umsetzen.
Digitale Identifizierung & Onboarding
Digitale Nachweise & Credentials
Zertifikate, Mitgliedschaften, Qualifikations- oder Versicherungsnachweise werden einmal ausgestellt und anschließend digital, fälschungssicher und nachvollziehbar verwendet.
Verifikations- und Vertrauensdienste
Verifikationsdienste prüfen digitale Identitäten, Nachweise und Berechtigungen zuverlässig und senken so Betrugs- und Missbrauchsrisiken bei gleichzeitig automatisierteren Prozessen.
Consent- & Datenfreigabe-Management
Einwilligungen und Datenfreigaben werden transparent, nachvollziehbar, revisions- und fälschungssicher verwaltet – besonders relevant im Umfeld von Open Banking, Open Finance und anderen datengetriebenen Geschäftsmodellen.
eIDAS-2.0- und EUDI-Wallet-Readiness
Bestehende Identifizierungs- und Nachweisprozesse werden auf die Anforderungen von eIDAS 2.0 und die EU Digital Identity Wallet vorbereitet und dort, wo sinnvoll, direkt daran ausgerichtet.
Vertrauen entsteht durch das dahinterliegende Prozessdesign, nicht durch die Wallet allein
Eine digitale Identität oder ein digitaler Nachweis ist kein Selbstzweck, sondern das sichtbare Ergebnis eines gut gestalteten Identifizierungs- und Vertrauensprozesses. Genau dort liegt aus unserer Sicht der eigentliche Wert.
Wie jambit Digital Identity & Wallet Solutions realisiert
Wie eine passende Lösung aussieht, hängt von der Ausgangssituation, dem konkreten Anwendungsfall, bestehenden Systemen und dem regulatorischen Rahmen ab. Deshalb gibt es nicht den einen festen Weg. Typischerweise betrachten wir gemeinsam vier Bereiche:
Passende Leistungen und Branchen
Für Digital Identity & Wallet Solutions greifen abhängig vom Anwendungskontext unterschiedliche jambit-Kompetenzen ineinander.
Relevante Leistungen:
Relevante Branchen:
Digital Identity oder Wallet Solutions planen oder weiterentwickeln?
Ein erstes Gespräch nutzen wir, um Ihre Ausgangssituation gemeinsam einzuordnen:
- Welche Identifizierungs-, Nachweis- oder Einwilligungsprozesse verursachen heute Aufwand oder Abbrüche?
- Welche regulatorischen Anforderungen, etwa durch eIDAS 2.0, sind für Sie relevant?
- Welche Systeme müssen eingebunden werden?
- Und welcher Umfang eignet sich als sinnvoller erster Schritt?











