
Bereitstellung der Service Platform Retail für den VW-Konzern
Gemeinsam mit unserem Kunden hat jambit die Collaboration Tool Suite mit ihren zentralen Collaboration-Tools technisch modernisiert und auf eine hochverfügbare, skalierbare Cloud-native Architektur auf Amazon Elastic Kubernetes Services (AWS EKS) umgestellt. Das steigert Ausfallsicherheit und Betriebseffizienz und ermöglicht schnellere Deployments.
Kunde: Führender Automobilhersteller
Projekt: Collaboration Tool Suite für unseren Kunden
Branche: Automotive
Leistungen: Modernisierung der Collaboration Tool Suite auf AWS EKS
Technologien: AWS EKS, Docker, Terraform, Terragrunt, GitHub, Grafana, Prometheus, Loki
Als zentraler Collaboration- und Kommunikationsservice innerhalb der Unternehmensgruppe spielt die Collaboration Tool Suite eine entscheidende Rolle im Arbeitsalltag vieler Teams. Sie bündelt essenzielle Tools wie Jira, Confluence und Bitbucket und ergänzt diese durch weitere Komponenten wie Rocket.Chat und Seafile. Damit ist die Collaboration Tool Suite ein wichtiger Baustein für Zusammenarbeit, Informationsaustausch und effiziente Abstimmung bei unserem Kunden.
Die technische Basis der Plattform war lange durch einen Single-Instance-Betrieb der Atlassian-Tools geprägt. Dieser führte zu Einschränkungen wie fehlender Redundanz, geringer Ausfallsicherheit, eingeschränkter Skalierbarkeit sowie Downtime bei Wartungsfenstern und Updates. Angesichts der hohen Nutzung und der großen Relevanz der Plattform stand fest, dass das System resilienter werden muss und zudem effizienter sowie schneller betrieben werden soll.
Gemeinsam mit dem Kunden definierte jambit das Ziel, die Architektur grundlegend zu modernisieren und die Plattform hochverfügbar, skalierbar und Cloud-nativ mit Multi-Pod-Deployments auf AWS EKS aufzustellen. Damit steigerte jambit Verfügbarkeit und Stabilität, beschleunigten Deployments und reduzierten Kosten durch dynamische Skalierung.
jambit begleitet die Collaboration Tool Suite bereits seit 2020 im Betrieb und Support vom 1st- bis 3rd-Level und war damit auch frühzeitig in die strategische Weiterentwicklung eingebunden. Die ursprünglich als internes Produkt entwickelte Plattform wurde mit unserer Unterstützung kontinuierlich stabilisiert und funktional weiter ausgebaut. Die Modernisierung auf AWS EKS war dabei ein entscheidender Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit.
Im Mittelpunkt der Umsetzung stand die Umstellung der Architektur auf containerisierte Multi-Pod-Deployments und Kubernetes-basierte Orchestrierung über Amazon EKS. Dadurch wird die Plattform nicht nur deutlich skalierbarer, sondern auch wartungsärmer und wesentlich ausfallsicherer, was einen entscheidenden Vorteil für ein konzernweites Collaboration-System darstellt.
In der Umsetzung setzte jambit konsequent auf moderne Open-Source-Tools und etablierte Technologiestandards. Ergänzend kamen ausgewählte AWS-Services zum Einsatz, um Stabilität, Sicherheit und Automatisierung bestmöglich zu kombinieren. Dazu gehörten unter anderem Docker für Containerisierung, Terraform und Terragrunt für Infrastructure as Code sowie GitHub Actions für automatisierte Deployments. jambit realisierte Monitoring und Observability mit Grafana, Prometheus und Loki und schuf damit die Grundlage für einen robusten, transparenten und sicheren Betrieb.
Im Juni 2023 schloss jambit den Umstieg auf AWS EKS erfolgreich ab. Seitdem profitiert die Plattform im produktiven Einsatz von der neuen Architektur und ist stabil, skalierbar sowie optimal in die bestehende Cloud- und IT-Landschaft der Collaboration Tool Suite integrierbar.
Die Zusammenarbeit im Betrieb erweist sich ebenfalls als Erfolgsfaktor, da jambit mit kontinuierlicher Unterstützung eine Support-Bewertung von 4,8 von 5 Sternen erzielt.
Mit der Modernisierung der Collaboration Tool Suite schuf jambit eine leistungsfähige und zukunftssichere Basis, die dem Kunden einen klaren Mehrwert bietet.
Die neue EKS-basierte Architektur sorgt für höhere Verfügbarkeit und deutlich bessere Skalierbarkeit, selbst bei hoher zeitgleicher Nutzung. Ebenso ermöglichen die containerisierte Struktur und die automatisierten Deployment-Prozesse schnellere Deployments und Rollbacks, was einen klaren Vorteil im Betrieb und bei Updates darstellt.
Optimiertes Testing und integrierte DevSecOps-Mechanismen, etwa Security Checks auf Container-Level, verbessern die Qualitätssicherung deutlich und ermöglichen eine stabilere sowie sicherere Weiterentwicklung der Plattform. Ergänzend trägt In-Transit-Verschlüsselung aller Anwendungen dazu bei, hohe Sicherheitsstandards im Konzernumfeld zuverlässig zu erfüllen.
Nicht zuletzt wirkt sich die neue Plattform-Architektur auch wirtschaftlich positiv aus, da sich durch dynamische Skalierung Ressourcen gezielter einsetzen und damit Kosten reduzieren lassen. Zusätzlich reduzierte das Team die 1st-Level-Support-Anfragen und entlastete damit den Betrieb.
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