Content-Management- und Publishing-Systeme für Medien

Content-Management- und Publishing-Systeme
Maßgeschneiderte Softwarelösungen für die Medienbranche

Medien digitalisieren die Customer Journey

Die Medienbranche im Wandel: Digitale Angebote und digitales Content Management sind längst etabliert bei den Publishern, doch die Anforderungen an diese ändern sich ständig. Um langfristig schnell und agil zu agieren, benötigen sie das passende technische Setup, im Idealfall genau zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse. Die Produktion, Verwaltung und Distribution von Inhalten war und bleibt die zentrale Herausforderung für Medienunternehmen und insbesondere für Publisher.

jambit begleitet bei seinen Kunden die Entwicklung des Content Managements und damit der Publishing Systeme schon seit beinahe über 15 Jahren. In dieser Zeit haben die Systeme und die Anforderungen an sie große Veränderungen durchlaufen. Und erstaunlicherweise haben diese überall eine ähnliche Entwicklung erlebt. Warum das klassische Enterprise CMS für die Verlage keine zukunftsfähige Lösung darstellt und wie die Alternativen aussehen, erfahren Sie auf dieser Seite.

Status Quo der Medienbranche: Monolithische Publishing-Systeme mit hohen Kosten und Risiken

Für ihren Weg in die digitale Welt hat sich bei Publishern zunächst ein klassisches Enterprise CMS als Kern ihrer Onlinepublishing-Infrastruktur etabliert. Sie wurden als Erweiterungen der zentralen Printsysteme in die Systemlandschaft integriert. In Bezug auf Contentproduktion, -verwaltung, Sitemanagement, Distribution etc. verfolgten diese Systeme einen all-inclusive Ansatz. Rückblickend erwiesen sie sich als große monolithische Systeme, die dazu konzipiert waren, Webseiten zu pflegen und on-premise betrieben zu werden.

Vor allem waren sie nicht auf zwei entscheidende Entwicklungen vorbereitet. Zum einen waren die Architekturen dieser Systeme nicht für die Cloud konzipiert. Selbst nach einer erfolgreichen Migration in die Cloud ist es unmöglich, die Vorteile eines state-of-the-art Betriebskonzeptes voll auszuschöpfen. Deutlich wird dies zum Beispiel daran, dass sie nicht horizontal skalierbar sind. Ohne die Möglichkeit des Auto-Scalings kann nicht dynamisch auf Veränderungen der Last reagiert werden. Klassische Infrastrukturen können dann nur den Lastspitzen entsprechend sehr groß dimensioniert werden, was dauerhaft hohe Betriebskosten verursacht.

Zum anderen zeigte der Markt eine starke Fragmentierung der Distribution bezüglich der Kanäle, Zielgruppen und der Produktentwicklung. Web, App, Social Media, Spezial- oder bereichsübergreifende Titel, Payprodukte u.v.m. mussten ermöglicht werden. Dafür wurde eine der großen Stärken der klassischen Content-Management-Systeme, nämlich die unbegrenzte Möglichkeit zur Anpassung, ausgereizt. Die Systeme wurden in die Lage versetzt, sich mehr oder weniger gut an die Veränderungen des Marktes anzupassen. Am Ende dieser Entwicklung stehen nun hochkomplexe, monolithische Systeme, als Teil einer ebenso komplexen Systemlandschaft. Diese verursachen nicht nur in Bezug auf Wartung und Weiterentwicklung unverhältnismäßig hohe Kosten, sondern binden auch wertvolle Ressourcen, bergen hohe Betriebsrisiken und sind trotz allem nicht für die Zukunft aufgestellt. Ganz aktuell fördern die Bemühungen der Verlage, ihr Abo-Geschäft zu optimieren, diese Systemschwächen schonungslos zutage.

Bei den meisten Medienunternehmen sind diese monolithischen Publishing-Systeme bis heute der Standard. So müssen sie sich mit technischen Altlasten auseinandersetzen, während sie gleichzeitig die zentralen Fragen ihres eigentlichen Kerngeschäftes beschäftigen:

  • Bedrohung durch die großen Plattformbetreiber (GAFA)
  • Verfall der Werbeerlöse
  • Ausbau und Optimierung der Strategie für Abos und Bezahlinhalte
  • Zukunft von Print- und Online-Geschäft
  • Zusammenführen von Ressorts oder ganzer Redaktionen
  • Realisierung neuer digitaler Produkte

Die Zukunft des Publishings: Flexible, modulare und unabhängige Plattformen

Die meisten Medienhäuser sind an einem Punkt angelangt, wo die beschriebenen Probleme und die Herausforderungen der Zukunft mit dem aktuellen Setup nicht mehr stemmbar sind. Die Zeit der klassischen Monolithen ist vorbei. Die nächste Evolutionsstufe für die Publishing-Systeme ist in vollem Gange und schafft komplett neue technische Ansätze. So wie sich die vergangene Entwicklung bei vielen Medienhäusern ähnelte, so verfolgen sie aktuell auch sehr ähnliche Ideen für die Zukunft. Viele haben dabei identifiziert, dass kein System am Markt all ihre Anforderungen abdeckt, während Systeme wie Arc Publishing einen neuen Ansatz inspiriert haben:

Arc Publishing CMS Ansatz für Content Management
Architektur von Arc Publishing

Auch in den neuen Systemarchitekturen spielen CMS weiterhin eine Rolle, aber eben nicht mehr die alles Beherrschende. Headless CMS, d. h. die Trennung von Content-Produktion und -Verwaltung von der Content-Auslieferung, sind längst marktbeherrschend und werden in der Architektur mit Applikationen für weitere Bestandteile der Wertschöpfungskette (wie Bild- und Videoverwaltung, Userverwaltung oder Paywall) integriert.

Content-Management- und Publishing-Systeme der Zukunft

Das Ziel der neuen Systementwürfe sind zukunftssichere, modulare und bei Bedarf mandantenfähige Plattformen. Dieser Ansatz bietet viele Vorteile:

  • Beherrschbare Einheiten für die Weiterentwicklung
  • Unabhängige Weiterentwicklung der Applikationen und Komponenten
  • Geringere Abhängigkeit von einzelnen Herstellern (Lock-in)
  • Austauschbarkeit einzelner Applikationen
  • Modulare Skalierbarkeit

Bei verschiedenen Marktteilnehmern sind hierbei zwei grundsätzliche Strategien zu beobachten. Die einen setzen auf best-of-breed, also die Integration der bestgeeigneten marktverfügbaren Applikationen für konkrete Aufgaben wie Editor, Bildverwaltung oder Pagemanagment. Der zentrale Vorteil dieses Aufbaus ist, dass sich Entwicklungsaufwände auf Architektur und Produktintegration beschränken. Auch können Komponenten, die sich als nicht geeignet erweisen oder aber irgendwann nicht mehr zeitgemäß sind mit relativ geringem Aufwand ausgetauscht werden. Die Zusammenarbeit mit (Produkt-)Partnern vermeidet mit diesem Ansatz eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Partnern. Kunden behalten die Kontrolle über die Gesamtlösung.

Andere gehen den Weg, alle oder die meisten Komponenten ihrer Landschaft komplett selbst zu entwickeln. Die Frage "Make or buy?" muss hierbei jedes Unternehmen für sich selbst beantworten. Nicht jedes Medienhaus ist dafür aufgestellt, diese hohen Entwicklungs-Aufwände zu stemmen. Die Kernkompetenz eines Publishers ist nicht die Entwicklung von Software. Und falls die Softwareentwicklung aus strategischen Gründen in Zukunft doch zu den Kernkompetenzen Ihres Medienhauses gehören soll, dann gilt es, die Herausforderungen bezüglich der Planung sowie der Personalakquise zu meistern.

Die Visionen einiger Medienunternehmen reichen dabei weiter, als nur ihre eigenen Herausforderungen zu lösen. Sie schaffen Infrastruktur, Plattformen, Produkte und Applikationen für den Markt und werden somit selbst zum Produktentwickler. Auch so können sie neue Einnahmequellen erschließen, indem sie Infrastruktur, Tools und Services kombiniert mit ihrem Content für den Markt anbieten. Integrieren die Häuser diese Plattformen dann noch mit zu ihrer Zielgruppe passenden Angeboten, seien es eCommerce-Angebote oder Nischen- und Spezialangebote, kann es ihnen gelingen ein Ökosystem aufzubauen, mit dem sie langfristig bestehen können.

Die Zukunft des Publishings erschließen mit jambit

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jambit kann Ihnen helfen, Ihren unternehmerischen Erfolg langfristig zu sichern. Wir verfügen über 15 Jahre an Erfahrung in der Softwareentwicklung für Publisher. Wir haben die Entwicklung mit gestaltet und tun das auch in Zukunft. Wir kennen die Trends und unsere Mitarbeiter*innen verfügen über die fachliche Expertise, um Ihre Fragen und Herausforderungen zu verstehen und die richtigen Lösungen zu entwickeln. Und wir wissen, dass diese Lösungen bei großen Häusern völlig anders als bei kleinen bis mittleren Verlagen aussehen.

Arc Publishing CMS Entwicklung
Für RND.de implementierte jambit das innovative Arc Publishing CMS der Washington Post

Diese Erfahrung und fachliche Expertise kombinieren wir mit dem technischen Knowhow, um alle Aspekte der Domäne zu bedienen. Von Infrastruktur, Cloud und DevOps über Content-Management-Systeme, Datenbanken und Backend-Entwicklung bis hin zur Frontend-Entwicklung im Web oder nativen Apps. Nicht zuletzt beraten Sie unsere Spezialist*innen zu Data- und KI-Themen gerne. Falls Sie sich zunächst orientieren möchten, können wir Sie bereits in der Analyse der Problemstellungen und der potentiellen Anforderungen beraten. Sie können sich sicher sein, dass sich jambit als Partner an Ihrer Seite dem langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens verschreibt.

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Fred Scherzer

Fred Scherzer

Sales Director Media

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