1. Wie trinkst du deinen Kaffee?

Ich trinke nicht jeden Tag Kaffee, sondern immer wieder mal zwischendrin. Entweder, wenn ich einfach Lust darauf habe, oder wenn ich einen Push brauche. Mein Lieblingskaffee ist dabei ein doppelter Espresso.

2. Du bist sowohl im Lohn-Team als auch in der Personalentwicklung. Wie kam es zu dieser besonderen Rolle?

Angefangen bei jambit habe ich in der Personalentwicklung. Durch einen früheren IHK-Kurs zur Lohnbuchhaltung konnte ich von Anfang an im Lohn immer mal wieder unterstützen, wenn eine helfende Hand bzw. ein Hirn zum Anzapfen gebraucht wurde. Später wurde dort eine feste Unterstützung gesucht – und schon war ich dabei. Seitdem splitte ich meine Arbeitszeit und widme die eine Hälfte der Personalentwicklung und die andere dem Lohn-Team.

3. Das klingt sehr vielseitig. Welche Chancen und Herausforderungen bringt das mit sich?

Oh ja! Das ist ein großer, bunter Strauß an Themen. Das bringt den Vorteil, dass ich einen viel breiteren Blick auf die Themen und jambit im Ganzen habe. Dabei gibt es auch viele Verknüpfungen zwischen den beiden Bereichen und hilft bei einigen Themen.

Auf der anderen Seite gibt es logischerweise auch Herausforderungen, weil es dann eben doch zwei unabhängige Bereiche sind. Man weiß nie, wo und wann etwas aufploppen wird. Oft auch in beiden Bereichen gleichzeitig. Priorisierung ist dann das A und O.

Nichtsdestotrotz sehe ich es als riesiges Privileg, dass ich mir nach und nach meine Stelle nach meinen Interessen und Stärken stricken konnte. Ich arbeite an den Themen, die ich wirklich gerne mache und die mir liegen. So eine Stelle gibt es vermutlich in keinem anderen Unternehmen.

Was ich an meinem Job einfach grandios finde und mich jeden Tag freut, ist mein Team. Sogar wenn es mal richtig anstrengend wird, habe ich einfach so großartige Kolleg*innen. Ich fühle mich pudelwohl und wir arbeiten auf einem so hohen Niveau zusammen. Das macht einfach Spaß! Das ist so viel Wert – jeder Job geht dir mal auf den Keks, das ist immer so. Aber auf mein Team kann ich mich immer verlassen.

4. Du bist außerdem Vertrauensperson bei jambit. Was bedeutet das genau?

Wir haben im HR-Team immer mal wieder festgestellt, dass die jambitees zwar mit Problemen auf uns zukommen, aber jedes Mal individuell ihren Einfallswinkel suchen. Die Themen sind immer an unterschiedlichen Ecken angekommen. Teilweise haben sich auch Personen parallel mit denselben Fragestellungen beschäftigt, ohne davon zu wissen, da es sich um vertrauliche Themen handelt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und eine feste Ansprechperson zu haben, wurde vor ca. 1,5 Jahren die Rolle der Vertrauensperson geschaffen. Dieses freiwillige Angebot an die jambitees habe ich gern übernommen. Es ist wichtig, dass die jambitees mit Problemen nicht allein sind, sondern unterstützt und begleitet werden.

Als neutrale Ansprechperson höre ich mir die individuellen Herausforderungen an und unterstütze die jambitees, die sich an mich wenden. Ich helfe beim Gedanken sortieren, berate ggf. im Rahmen meiner Expertise und stoße auch mal Denkprozesse an, wenn nötig. Meine Ausbildungen zur Systemischen Business Coach und Teamcoach helfen hier enorm.

Auf einen Kaffee mit Heike Sambs

5. Was sind deine Lieblingsinstrumente in der Personalentwicklung?

Ganz klar – Fragen stellen! Gerade in der Personalentwicklung kann man nicht einmal mit der Gießkanne über alle drübergehen und hoffen, dass man dann jede*n einmal erwischt hat. Es ist immens wichtig, herauszufinden, wie die individuellen Situationen und Ziele sind.

Im nächsten Schritt muss man sich natürlich Gedanken machen, wie man diese Ziele erreicht. Dabei versuche ich am liebsten, gezielt Fragen zu stellen. Zum einen verstehe ich dann besser, wo das Problem liegt und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Zum anderen beginnen die Personen dann auch selbst, anders über die Herausforderungen nachzudenken. Oft hinterfragen sie dann, was denn wirklich ihr Ziel ist und wo sie hinmöchten.

6. Wo findet man dich, wenn du nicht arbeitest?

Ich bin tatsächlich total gern daheim. Das ist mein Rückzugsort, mein Nest. Dort kann ich meine Gedanken sortieren und zur Ruhe kommen. Wenn ich draußen unterwegs bin, treffe ich mich am liebsten mit Freund*innen zum Ratschen oder besuche meine Familie. Ich bin außerdem große Pflanzen- und Gartenliebhaberin. Erst letztes Wochenende war ich im botanischen Garten. Das war total schön.

7. Welcher Tech-Trend erwartet uns in den nächsten Jahren?

Ich merke, dass sich momentan wahnsinnig viele Leute für die Themen KI und ChatGPT interessieren. Bei mir wirft das viele Fragen auf – zum Beispiel: Muss man in der Schule noch bestimmte Inhalte lernen oder kann man nicht einfach ChatGPT fragen? Oder muss ich noch eine Hausarbeit schreiben, wenn das ChatGPT für mich erledigen kann?

Mir geht es dabei nicht mal nur um die inhaltlichen Themen, sondern auch darum, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir uns Themen selbst erarbeiten, zusammenfassen, aufschreiben und kohärent darlegen müssen. Wir wissen noch nicht, wie unsere Gehirne reagieren, wenn all das wegfallen würde. Ich will gar nicht sagen, dass die eine Option besser oder schlechter ist. Aber es gilt zukünftig, die Auswirkungen und Risiken und Chancen zu analysieren und zu bewerten.

8. Welchen Tipp gibst du deinem früheren Ich?

Ich würde meinem früheren Ich raten, mir nicht so viel Stress zu machen, den richtigen beruflichen Weg zu finden. Am Ende kommt es eh so, wie es sein soll. Ich habe einen etwas wirren Pfad von zwei Studienabschlüssen mit verschiedensten Inhalten über Branchen und Tätigkeiten hinter mir. Ich habe immer die Option gewählt, die die beste Lösung in dem Moment war. Und obwohl sich das richtig angefühlt hat, habe ich mir immer total Sorgen gemacht, ob ich den richtigen Weg einschlage. Da würde ich meinem früheren Ich raten, einfach entspannter zu sein. Ich bin dankbar für alle Erfahrungen, die ich sammeln durfte. Nur dank ihnen kann ich meinen Job so machen, wie ich ihn mache.

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Matthias Streitberger

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