jamboree Mood

Innovation Story in eigener Sache: jamboree – ein Skill-Tool für jambit

Genutzte Technologien und Methoden: Node.js, GraphQL, TypeScript, Apollo-Server, Type-GraphQL und Mikro-ORM, PostgreSQL , Knex, React, GraphQL, Microsoft Single Sign-On (SSO), Microsoft Graph-API und Kanban

Leistungen: Frontend-Entwicklung, Backend-Entwicklung, Platforms & Cloud

Projekt: jamboree

Kunde: jambit

Entwicklungsdauer: Dezember 2020 – Februar 2021

Um die Skills unserer Mitarbeitenden transparent für das gesamte Unternehmen zu machen, entwickelte ein Team von jambitees in wenigen Wochen jamboree. Das Tool, eine für uns maßgeschneiderte Software, unterstützt bei der Suche nach passenden Skills, schafft Pfade für die Weiterentwicklung und hilft unserer Einsatzplanung dabei, passende Teams für unsere Kunden zusammenzustellen.

„Wer kann mir dabei helfen?“ – die Ausgangslage

Als Softwaredienstleister bewegt sich jambit in einer Branche, die ständig mit neuen technologischen Entwicklungen und Projektanforderungen konfrontiert ist. Den Überblick über umfassende Skills und Technologien zu behalten, ist eine komplexe Herausforderung und Wissen ist schnell veraltet. Verschiedene Stakeholder jambits benötigen jedoch verlässliche Informationen. Entwickler*innen suchen etwa Unterstützung bei Fragen, die in Projekten auftauchen. Die Personalbeschaffung, jambits Recruiting, ist etwa auf der Suche nach notwendigen Fachkenntnissen, wenn sie Candidate-Interviewer für die Fachgespräche benötigt. Und die jambit-Einsatzplanung benötigt für die optimale Besetzung der Kundenprojekte Wissen über die vorhandenen Kompetenzen. Alle Perspektiven haben gemeinsam: Skills von 350 Mitarbeitenden, ohne große zeitliche Aufwände oder Fehler zu identifizieren, ist sehr schwierig. Wie löst man diesen Bedarf, kodifiziert das Wissen und macht dies für alle zugänglich?

Die Lösung: Maßgeschneiderte Software für das Skill-Management

jamboree Mood

Im Spätsommer 2020 startete ein kleines Team von jambitees die Suche nach einem neuen Tool. Ein gemeinsamer Workshop definierte die wichtigsten Anforderungen und Anwendungsfälle. Anschließend analysierten jambitees den Markt nach vorhandenen Lösungen. Im Bereich des Skill-Managements gibt es aktuell einen Dschungel von Angeboten von ERP-Anbietern, Produktentwicklungen von Startups und ganze Enterprise-Lösungen. Schnell wurde klar: Neben weiteren Aspekten waren Standardlösungen besonders hinsichtlich Feature-Umfang und Usability keine Option. Nach und nach strich das Team Anbieter von der Liste.

Besonders in einem elementaren Punkt unterschied sich die Erwartungshaltung der jambitees von dem Angebot des Markts: jambits Unternehmenskultur ist auf Eigenverantwortung und Vertrauen ausgerichtet. Die Angebote der etablierten Anbieter benötigten bei der Pflege eines vordefinierten „Skill-Katalogs“ jedoch oftmals die Validierung von Führungskräften oder Projektleitungen. Die schnelle Weiterentwicklung jambits, der sich stetig modernisierende Tech-Stack sowie Verfahren der Kontrolle, die sich nicht mit jambits Unternehmenskultur vereinbaren ließen, machten klar: Ein maßgeschneidertes Tool musste her.

Unser Ansatz: Was muss ein Tool können?

Ein Tool, das ein Unternehmen bei der Sichtbarmachung und Pflege der Skills seiner Mitarbeitenden unterstützt, muss einfach und intuitiv bedient werden können. Es muss Spaß machen damit zu arbeiten und animieren, die eigenen Skills zu zeigen. Zudem darf es Einsteiger*innen im Unternehmen, bei jambit Newbies genannt, nicht einschüchtern.

  • Für mich war es ein super Erlebnis ein Projekt von Idee bis Live-Gang zu bringen und zu sehen, wie positiv es von den Kollegen angenommen wurde und wie viele Verbesserungsideen allein in den ersten paar Tagen hinzukamen. Das Gefühl, ein Tool entwickelt zu haben, was die Benutzer aus freien Stücken benutzen und weiter verbessern wollen, ist unbeschreiblich.

    Santo Pfingsten, jambitee im Entwicklungsteam von jamboree

Die Entwicklung von jamboree

Einblick in jamboree

Ende Dezember 2020 begannen Stakeholder aus Wissensmanagement und Einsatzplanung, Entwickler*innen und eine Designerin die offizielle Arbeit am Projekt. Bereits am 15. Februar feierte man den Launch der Beta-Version. Seitdem können sich alle jambitees bei jamboree einloggen. Die komplette Anwendung ist von Backend bis Frontend in TypeScript geschrieben. Das Backend setzt auf aktuelle Trends wie Apollo-Server, Type-GraphQL und Mikro-ORM. Als Datenbank wird PostgreSQL eingesetzt und Migrationen werden mit Knex durchgeführt. Benutzerdaten werden mittels Microsoft Graph-API nächtlich mit dem Active Directory synchronisiert. Das React Frontend kommuniziert mit dem Backend über GraphQL und der Login geschieht unkompliziert über Microsoft Single Sign-On (SSO). ESLint Regeln und das Prettier Setup, die beim Merge in den Masterbranch forciert werden, sorgen für einheitlichen Code-Stil.

Wie funktioniert das Skill-Tool?

jamboree – was bedeutet das eigentlich? jamboree ist eigentlich eine Bezeichnung für internationale Pfadfindergroßlager. Das Wort steht für ein Fest helfender Hände, die für ihr Umfeld Verantwortung übernehmen und bildet damit ein optimales Sinnbild für das Skill-Tool. Die Nutzung ist intuitiv gestaltet: Ein einfacher Login mit dem Firmenaccount zeigt automatisch eine aufgeräumte Benutzeroberfläche. Man kann Ansprechpersonen für konkrete Fragen oder Themengebiete finden. Gleichzeitig kann man die eigene Expertise für andere transparent vorstellen. Auch für den eigenen Entwicklungsweg bietet jamboree Inspiration: Wo möchte ich mich etwa mit meinen Skills hin entwickeln? Wer hat ein ähnliches Profil und kann mir vielleicht auch als Vorbild dienen? Mit dem Werkzeug der Ähnlichkeitssuche können nämlich Personen identifiziert werden, die ein ähnliches Skillset aufweisen, wie das ausgewählte.

Ein Vorstellungstext für Nutzer ermöglicht es, eigene Themen zu platzieren, die man spannend findet. Zentrale Funktion ist die Skill-Liste. Gemäß dem Leitgedanken der Eigenverantwortung fügt man selbst Skills hinzu. jamboree ermöglicht es Entwickler*innen, aber auch Recruitier*innen und weiteren Interessierten einzelne Skills zu suchen. Für die Qualität der Inhalte und Aussagekraft sorgt die Funktion der „Endorsements“. Kolleginnen und Kollegen bestätigen sich dabei gegenseitig die jeweiligen Skills. Dabei ist auch immer sichtbar, welche Kollegin oder welcher Kollege ein Skill bestätigt hat. Bei der Suche nach Expert*innen werden die jambitees mit den meisten Endorsements im gesuchten Skill zuerst angezeigt.

Ausblick: Wo will man mit jamboree hin?

jamboree Skill-Tool Zahlen & Fakten

Seit dem Livegang des Tools wird es von jambitees intensiv genutzt und stößt im jambit Intranet auf großen Anklang. Die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sind vielseitig und reichen von der Einbindung von Projektzyklen, als Aktualisierungsanlass der Skills, bis hin zur Untersuchung verwandter Skills. Einig ist sich das Entwicklungsteam darin: jamboree soll ein einfaches und intuitives Alltagstool bleiben, das hilft, Expert*innen zu bestimmten Themen zu finden, nach einem erfolgreichen gemeinsamen Projekt die Skills der Kolleg*innen zu „endorsen“ und einen bunten Überblick über die technologische Vielfalt der jambitees zu geben.

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